Interims-Ressortleitung beim Weser-Kurier

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Nach den Lübecker Nachrichten (2014) bin ich nun bis Ende Mai – und vielleicht auch noch länger – beim Bremer Weser-Kurier als Interims-Ressortleiterin der Lokalredaktion (12 Mitarbeiter) und des Stadtkuriers (8 Mitarbeiter) tätig – ein tolles Team, ohne dem ich diese Aufgabe nicht so gut bewältigen könnte. Wie bei anderen Zeitungsverlagen, läuft auch bei der Bremer Tageszeitungen AG derzeit die Umstellung des Redaktionssystems im Verlag: Hermes wird bis Ende Juni durch Content X abgelöst. Vermittelt wurde die Interims-Stelle von Executives Online, ausgelöst durch Frank Werner, der einen Tag von Arbeitsbeginn beim Weser-Kurier von der Zeit für das Magazin „Zeit Geschichte“ abgeworben worden war.

Freshly Pressed: DMBA „Venedig“

Im Zuge des Relaunches ist jetzt auch der DuMont Bildatlas Venedig erschienen, denen ein Frauen-Trio verfasst hat. Fotografin war Sabine Lubenow, Autorin der drei Venetien-Kapitel Barbara Schäfer. Ich verfasste für den Band die drei Venedig-Kapitel, die Rankings und zwei der drei Hintergrundreportagen und Specials, die aktuelle und interessante Themen aufgreifen.

DMBA Venedig

„The Hub“ im Business Traveller

Wer schon immer einmal wissen wollte, wie gut es sich in den neuen Minizimmern schlafen lässt, die groß im Trend sind – für den Business Traveller habe ich im „hub“ by Premier Inn im Herzen von Covent Garden in London einen Hausbesuch abgestattet. The Little National Hotel in Canberra konnte mich weniger überzeugen…. Am 25. März 2016 ist mein Beitrag in Heft 2/2016 erschienen.

 

Freshly Pressed: Mit Brian Lee am Cape Leveque

Das also ist ihre Heimat: ein dunkles Labyrinth aus Wurzeln der Mangroven, in der sich Millionen Mücken tummeln. Bei Niedrigwasser wandern wir von den Dünen am One Am Point im tropischen Norden Westaustraliens über sandig-festen Meeresboden dorthin, Speer und Eimer in der Hand. Wie ein Wiesel klettert Brian Lee über das Wurzelgewirr; deutlich weniger behände und schnell folge ich ihm. Überall gluckert und gurgelt es; handbreit sinken die Füße in den Schlamm ein.

Mud Crabbing in den Mangroven

An einem Baum bleibt mein indigener Guide stehen, schaut sich ein Schlammloch zwischen zwei großen Wurzeln an und beginnt, dort mit seinem Speer herum zu stochern. Mehrere Minuten untersucht Brian im Loch, erforscht mit der Speerspitze jeden Millimeter im Wurzelbereich der Mangrove. Plötzlich jedoch hält er den Speer still, setzt den Hebel an, greift in den Schlamm und zieht blitzschnell mit der Hand eine kräftige Schere aus dem Schlamm, die er fest zudrückt… Was wir da gefangen haben, und welch anderen indigenen Erlebnisse noch auf der tropischen Halbinsel nördlich von Broome locken, steht in einem Beileger von Tourism Western Australia, der im März zahlreichen großen Tageszeitungen beigelegt wird. Und in meinem Blog auf www.walkaboutaustralien.com, wo ihr auch viele andere indigene Erlebnisse des fünften Kontinents entdecken könnt.

Frau Antje im Regenwald

SU_Galibi_Christiaanskondre_Arlette_Flagge©Hilke Maunder

Ganz Südamerika haben die Spanier und Portugiesen geprägt. Nur eine sumpfige Küste mit wildem Hinterland haben sie den Holländern überlassen: Suriname. Mehr als 300 Jahre prägten sie Suriname – und verfrachteten afrikanische Sklaven und asiatische Tagelöhner hierher.

Heute ist der kleinste Staat Südamerikas eine multikulturelle Oase. Doch was ist mit dem Erbe der Holländer? Lest meine Spurensuche  in einem der vergessenen Winkel der Welt – erschienen am 27. Februar 2016 unter dem Titel „Frau Antje im Regenwald“ in  „Die Welt“. Und unter diesem Link: www.welt.de.

Freshly Pressed: Abenteuer mit Aborigines

AUS_WA_Cape Leveque_One Arm Point_Brian Lee_Mud Crab©Hilke Maunder

Australien ist für die Aborigines ein spiritueller Kontinent, überzogen von Songlines, die als unsichtbare mythische Landkarte Entstehung und Bedeutung seiner Landschaften beschreiben. In das spirituelle Universum der „traditional land owners“, wie sich sich selber nennen, einzutauchen, ist ein Abenteuer, das lang nachklingt.

Abenteuer im ganzen Land

In den Blue Mountains bei Sydney können Sie ihnen bei einem Walkabout mit Evan Yanna Muru folgen. Und dabei unterwegs „bush tucker“ kosten, die traditionelle Nahrung aus dem Bush. Buschtomaten, Illawarra-Pflaumen, Akaziensamen, Bunya-Nüsse, Muntari-Beeren, Quandongs und Lilli Pillies gehören dazu, aber auch Känguru, Krokodil und australische Meeresfrüchte wie Marrons und Moreton Bay Bugs.

Jagen und fischen mit den Ureinwohnern

Die Noongar People, die im Südwesten bei Albany leben, fischen in Jahrtausende alter Tradition mit Hilfe von steinernen Dämmen. Horizontal positionierte Äste zwischen den Steinen hindern die Fische daran, die Stauanlage wieder zu verlassen. Die Ureinwohner erlegen bei dieser Fangmethode nur eine begrenzte Anzahl an Fischen, die ausschließlich den Eigenbedarf deckt. Die übrigen Tiere werden wieder in die Freiheit entlassen, indem die Äste in eine vertikale Position gebracht werden und somit die Öffnung zum Meer freigeben. Im tropischen Norden von Queensland und Western Australien jagen die Ureinwohner in den Mangrovenwäldern delikate Schlammkrabben und sammeln Miesmuscheln und Austern im Watt. Die schönsten Abenteuer mit Aborigines stelle ich in der Ausgabe 2/2016 des Ländermagazins 360°Grad Australien vor, das mit einer Auflage von 10.000 Exemplaren erscheint.

Freshly Pressed: zwei Klassiker mit neuen Inhalten

Das Familienunternehmen MairDumont, Marktführer im Bereich „touristische Informationen“ in Deutschland und in Europa, hat seinen Bildatlanten 2016 einen umfangreichen Relaunch verpasst. Im komplett neuen Look und mit erweiterten Inhalten sind jetzt auch „meine“ Klassiker „Hamburg“  und „Sylt-Amrum-Föhr“ erschienen.

Neu im monothematischen Reisemagazin zu Hamburg sind u.a. die Top 10 der schönsten Aussichtslokalen der Hansestadt sowie zehn Adressen, wo ihr Typisches und Einzigartiges aus Hamburg findet. Hinzu kommen Aktiv-Tipps, Hintergrundgeschichten zur Elbvertiefung und der Stadtteilentwicklung in Hamburgs Süden.

Im Klassiker  „Sylt-Amrum-Föhr“ verrate ich euch genussreiche Schlemmerlokale mit Blick aufs Wasser, wandere für euch durchs Watt und schlage euch zehn tolle Ausflugsziele außerhalb des nordfriesischen Inselmeeres vor.

Aktuell von unterwegs: Le Grand Bornand

„Das Skibike bietet ein völlig neues Gleiterlebnis und ist so kinderleicht zu erlernen, dass selbst Nichtskifahrer es sofort können“, erklärt Jean François „Jeff“ Exertier (52), Bergführer und Alpinski-Guide von Le Grand Bornand, und steckt das Gefährt mit zwei Handgriffen am Pistenrand zusammen. Erfunden wurde das neue Trendsportgerät von Serge Mermillod. Der Kesselschmied im Nachbardorf Les Villards-sur-Thônes war von einem Freund auf einen Vorläufer des Skibikes aufmerksam gemacht worden, hatte das Bremssystem verbessert und schließlich die Zulassung als Fahrzeug vom französischen Verkehrsministerium erhalten. 2013 war Premiere auf der Piste. Und jetzt war ich dran mit einer Testfahrt auf dem Skibike, das auch Véloski genannt wird …

Das Herz des Skigebietes von Le Grand Bornand bildet der 2.023 m hohe Mont Lachat – alle Flanken sind für Skifahrer erschlossen. „Du kannst den ganzen Tag in der Sonne fahren – folg einfach von Grand Bornand-Village ihrem Lauf rund um den Berg“, sagt Jeff. 90 Kilometer Alpinski auf 42 Pisten, erschlossen von 29 Liften, locken allein im Skiort, 220 Pistenkilometer im Skiverbund Lake Annecy Ski Resorts. Mit drei schwarzen, 13 roten, 14 blauen und 12 grünen Pisten ist das Skigebiet absolut familienfreundlich – und doch auch für fortgeschrittene Fahrer abwechslungsreich genug.
Neugierig? Dann bestellt ein Feature, eine Reportage oder einen Servicebeitrag samt vielen Fotos bei mir – und schaut auch einmal in meinem Frankreich-Blog vorbei!

Australien: Steuer-Paradies an der Südküste

3.000 Kilometer Abenteuer: Manche Straßen sind mehr als schnöde Verbindungen von A nach B. Sie sind ein Steuer-Paradies – teergewordener Ausdruck der Freiheit und verbinden die schönsten Sehenswürdigkeiten, Orte und Landschaften. So wie die Küstenstraße von Byron Bay über Sydney und Melbourne bis nach Adelaide im Süden von Australien – eine Kombination aus Legendary Pacific Coast Touring Route, Grand Pacific Drive, Great Ocean Road und Southern Ocean Drive.

Steuer-Paradies an der Südküste

In einer neuen Broschüre von Tourism Australia, die am 18. Dezember 2015 der „Süddeutschen Zeitung“ beilag, könnt ihr mehr über die Traumstrecke für Selbstfahrer  und das Steuer-Paradies im Süden des fünften Kontinents erfahren!