Neu in “Fisch & Fliege”: Hike & Fish

2.921 Meter hoch ragt der Pic Carlit als höchste Spitze der Ostpyrenäen im Herzen der Cerdanya auf. Ein historischer Zufall ist schuld daran, dass das Hochtal heute zur Frankreich gehört.  Denn es liegt südlich des Pyrenäenhauptkamms. Geografisch zählt es bereits zur Iberischen Halbinsel.

Es ist ein markanter Gipfel aus Granit und Schiefer, von der Eiszeit geprägt. Wie die meisten der zwölf Seen, die auf seinen Ausläufern die Angler anziehen. Mit etwas Glück ziehen sie eine Regenbogenforelle (truite arc-en-ciel “Bouillouses”) oder eine Fario-Forelle (truite fario), einen Bachsaibling (saumon de fontaine) oder einen Wandersaibling (omble chevalier) aus den kühlen Fluten. Als Obergrenze für die Entnahme gelten acht Fische pro Person, auch bei mehreren Angeltagen.

An dem Flanken des Carlit entspringt auch die Têt, die auf ihrem 116 km langen Lauf immer neue Seiten zeigt. Am Oberlauf bei Bouillouses tanzen Mücken und Nymphen auf der Wasseroberfläche. Feuchtwiesen säumen den Lauf, wilder Wald und frei laufende Rinder, die bei der Transhumanz aus den Tälern hinauf getrieben werden für den Bergsommer. Auch der Oberlauf der Têt ist das Terrain der Fliegenfischer (pêche à la mouche). Und bleibt es flussabwärts bis zu den alten Thermen von Thuès, deren Ruinen der Efeu erobert hat.

Was Fliegenfischer und andere Angler an diesen beiden besonderen Angelspots der Ostpyrenäen erwartet, haben Thomas Müller (Fotos) und ich (Text) in der Ausgabe 66/2021 der Fachzeitschrift “Fisch und Fliege” verraten.

Das Fremdenverkehrsamt der Ostpyrenäen unterstütze die Reise mit Guides, Kost und Logis und übernahm die Flugkosten für den Fotografen Thomas Müller.

Lust auf noch mehr Fisch?

Noch mehr tolle Angelspots in den Pyrénées-Orientales stelle ich auf meinem Blog MeinFrankreich.com in diesem Beitrag vor:

Die schönsten Angel-Spots der Pyrénées-Orientales

 

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