Reisen/Travels

Bettentest: W Hotel, Verbier

Music, Fashion und Design sind die drei Säulen der Starwood-Hotelmarke W aus den USA, die am 1. Dezember 2013 im Walliser Bergdorf Verbier das erste Alpendomizil des 1998 in New York gegründeten Labels eröffnete.

Vor der Haustür: die neue Place Blanche mit Beach Bar und Lifestyle-Läden, die Seilbahn zur eisigen Spitze des Mont-Fort (3.300 m) – und ein alpines Abenteuerterrain mit 412 Pistenkilometer und nahezu unbegrenzter Hors-Piste-Angeboten, Heli-Skiing, Mountainbikepisten und Wanderrouten, Trendsportangeboten wie Trottinettes, aber auch einem Kunstparcours im Hochgebirge. Und Murmeltieren auf weiten Almen. Aufgetankt wird im hauseigenen Spa bei Hot-Stone-Massagen – und beim Stockholmer Torsten Sällström, der beim Spanier Sergi Arola gelernt hat und nun kleinen, verspielten Gerichte Gaumen und Augen verwöhnt – und dafür im März 2014 von Gault-Millau zum Koch des Monats gekürt wurde.

Metall, Glas, Stein – der neue Hotelkomplex W hat den Ortsteil Médran verändert. Die viel großen Chalets aus Holz verbinden Glaskuben; mit Leder und Glas in rot und anderen Farben haben Designer aus Amsterdam das Innere eingerichtet. Stylish, jung und effektvoll wie die Zielgruppe: eine lifestyleorientierte, aktive Jeunesse dorée.  Mit diesem Konzept mischt die Trendmarke das Traditionsziel der Gutbetuchten, bislang berühmt für sein sommerliches Musikfestival, auf. „Verbier ist ein guter Ort, um Grenzen auszureizen“, sagt Marketingchefin Martina Nerheim-Alsen.

© Fotos: Hilke Maunder

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