Reisen/Travels

Bettentest: Dalyan Resort, Türkei

Fulya und ihr Mann Yücel Okutur eröffneten 2005 direkt am Fluss das erste Boutiquehotel der Region, das zudem Vorreiter in Sachen Ökotourismus ist – vom Ressourcenschutz im Betrieb bis zum Bio-Granatapfelsaft, den jeder Gast zur Begrüßung gut gekühlt in der Lobby erhält. Die 58 Zimmer, eher kleine Suiten mit Dusche/WC und Klimaanlage, gruppieren sich um den großzügigen Pool, der in einem Garten mit Palmen, Bougainvillea und Jasmin angelegt wurde; ein zweiter Zimmertrakt folgt dem Fluss.

Dort versteckt sich im Grün der Uferböschung ein kleiner Anleger samt gemütlicher Sitzgruppe – eine Oase zum Entspannen, Schauen und Sichtreibenlassen, so, wie die Holzboote, die vollbeladen mit Gästen zwischen stillen Köycegiz-See und dem berühmten Schildkrötenstrand Iztuzu hin- und her pendeln. In den Fluten spiegeln sich auf einem 152 m hohen Felsdorn die Ruinen von Kaunos im trüben Wasser, dann die imposanten Königsgräber der Karer. Grillen zirpen. „Wir müssen den Tourismus im Einklang mit der Natur entwickeln“, sagt Fulya. Jetzt, im August, will sie gleich neben dem Boutiquehotel ihr zweites Haus eröffnen. Ihren Sohn hat sie sie zum Hotel-Management-Studium nach New York geschickt. Ein Portrait des Resorts und der Region, in der eine Bettenburg am Strand verhindert wurde. Und alles noch angenehm anders und beschaulicher verläuft als in den großen türkischen Tourismuszentren.

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